Elke Heinemann
 

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Alfred-Döblin-Stipendien in Wewelsfleth 2012

Neun Berliner Autorinnen und Autoren werden in diesem Jahr auf Einladung der Akademie der Künste und der Kulturverwaltung des Berliner Senats im Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) drei Monate leben und arbeiten.

Das Alfred-Döblin-Stipendium erhalten:
Luise Boege, Ricoh Gerbl, Saskia Fischer, Elke Heinemann, Milena Oda, Boris Preckwitz, Hans-Gerd Pyka, Katharina Schlender und Ellen Wesemüller.

In dem von Günter Grass dem Land Berlin gestifteten Haus stehen den Stipendiatinnen und Stipendiaten drei möblierte Wohnungen zur Verfügung; darüber hinaus erhalten sie monatlich 1.100 EUR.

Der Jury, die über 87 Anträge zu beraten hatte, gehörten Jörg Feßmann, Karin Kiwus und Herbert Wiesner an.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten - Pressemitteilung, 16.02.2012

 

 

Liebe V!

Zeno. Jahrheft für Literatur und Kritik Nr. 32, Gleichheit, Dezember/Januar 2011/2012

 

 

 

Letztes Abendmahlrezept

Mein heimliches Auge XXVI. Das Jahrbuch der Erotik 2011/12, Oktober 2011

Der Brief an den Vater

Zeno. Jahrheft für Literatur und Kritik Nr. 31, Werte, Dezember/Januar 2010/2011

KIND TÖTEN

(Endauswahl Limburg-Preis für Literatur 2009) Zeno. Jahrheft für Literatur und Kritik Nr. 30, Individuen, Dezember/Januar 2009/2010

Heinemann erzählt von den Autoritätsstrukturen einer Kleinfamilie, es geht um die Anfänge des Menschwerdens - alles rasant geschrieben, komplex durchdacht.
Berliner Abendblatt, 13.02.10

Liebeskummerkunst. 6 Interventionen

Regie: Martin Zylka , WDR/DLR 2011, Ursendungen 08. + 23.01.11, öffentliche Präsentation des Hörspiels und Gespräch mit Elke Heinemann. OH! Ton-Festival 2011, fabrik Potsdam, Schiffbauergasse 10, 144467 Potsdam, www.ohton-festival.de, 08.-10.07.11. Öffentliche Präsentation des Hörspiels. 9. Leipziger Hörspielsommer, Richard-Wagner-Hain, Leipzig, www.hoerspielsommer.de, 15.07.11, Ü: NDR Kultur, 02.05.12, W: DKult, 02.09.12

Es geht um die Liebe, genauer: um die Beendigung von Liebe und den Umgang mit ihren Überbleibseln. Außerdem geht es um die Autorin Elke Heinemann und auch wieder nicht. Das 72-minütige Stück „Liebeskummerkunst. 6 Interventionen“ – ein Kooperationsprojekt der Feature-Abteilung des WDR (Dramaturgie: Leslie Rosin) und der Hörspielabteilung von Deutschlandradio Kultur (Dramaturgie: Ulrike Brinkmann) – verschmilzt Feature und Hörspiel. „Das Spiel mit Identität und Nichtidentität ist bekanntlich in postmoderner Kunst und Literatur in“, sagt die Autorin. Ihr Regisseur Martin Zylka, der sich selbst spielt, sekundiert: „Wenn man sich entscheiden würde, die dokumentarische Ebene zu benutzen, wäre das sowieso eine fiktive.“ Da hat er recht, denn erstens gibt es in medialen (= vermittelnden) Kontexten nichts Authentisches, und zweitens erfindet jedes Individuum seine Biografie immer neu.
Jochen Meißner, Funkkorrespondenz, 04.02.11

Serbien, Byzanz und Europa.

Religionskriege unter dem Deckmantel der Ideologie. Von Milorad Pavic. DIE ZEIT, 26.07.91, S. 45 (Aus dem Französischen mit einer Einleitung von Elke Heinemann), aufgenommen in: Bibliographie: Literatur aus Serbien in deutscher Übersetzung 1991-2010, Serbische Nationalbibliothek, Belgrad 2011

Ein Buch fürs Volk.

Elke Heinemanns Besprechung des Buches "Die Applausmaschine" von Ana Blandiana, DIE ZEIT, 25.03.94, S. 67, auszugsweise zitiert in „Der literarische Überlebenswille Herta Müllers. Zur Neuerscheinung Herta Müller: »Lebensangst und Worthunger« Im Gespräch mit Michael Lentz. Leipziger Poetikvorlesung. Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, Rezension von Katharina Kilzer in: www.banater-schwaben.org, 27.03.11

Wenn ich eine türkische Autorin wäre ...

Erkundungen über Schreiben und Schweigen der Frauen in der Türkei, WDR 2010, Ursendung 09.12.10, Ü: NDR 20.03.12

Marlene!

Tonstück mit Marlene Streeruwitz, WDR 2010, Ursendung 14.0210 Ü: ORF 21.+24.06.10, DLR 10.11.10, NDR 08.03.11, W: WDR 27.05.12

Werkstattatmosphäre im Radio: Aufnahmen im Tonstudio, Biographisches erzählt, Auszüge aus Romanen und Theaterstücken gelesen und Thesen vorgetragen. Regisseur Martin Zylka und Tonmeister Peter Hamacher lassen sich gemeinsam mit der Autorin Elke Heinemann auf eine Frau ein, die es ihrem Publikum nicht leicht macht. Formal anspruchsvoll und doch unterhaltsam schaffen sie es, Marlene Streeruwitz´ Anspruch, den Zustand Frau in Worte zu fassen, hörbar zu machen.
Susanne Wankell, Hören und Sehen für Fortgeschrittene, www.allerbestens.org

 

KISS OFF
Bestseller in Echtzeit

Edition Nautilus 2008

Wollten Sie auch schon mal eine Bestsellerautorin werden? Oder wenigstens eine Romanheldin? Dann geht es Ihnen vielleicht ähnlich wie Elisabeth Herzig: Sie ist Journalistin, Single, 40 3/4 und hat zu viel Fantasie und zuviel Fett. Da sie wie alle erfolgsorientierten Romanheldinnen ihrer Zeit Film- und Fernsehheldin werden will, führt sie ein Tagebuch und ist unbeirrt von Fehlschlägen auf der Suche nach dem Richtigen. Dass er Hugh Grant heißt, einen Doppelgänger hat und in Hollywood für einen neuen Woody-Allen-Film probt, bringt verwirrende Komplikationen mit sich. Damit aus der Elisabeth-Herzig-Story ein Bestseller wird, bedarf es eines drehbuchreifen Manuskripts, einer Werbefläche für die im Roman genannten Markenartikel, einer Anleitung zum Schreiben erotischer Prosa sowie der Megapräsenz männlicher Sexdolls. Elke Heinemann führt in ihrem parodistischen Roman die Kommerzialisierung der Literatur am Beispiel der Romanheldin und -autorin Elisabeth Herzig auf witzige Weise vor. Sie macht dabei Anleihen bei so unterschiedlichen Autoren wie Jane Austen oder Bret Easton Ellis.

Elke Heinemanns provokanter Roman "Kiss OFF" macht Stimmung gegen Kommerzialisierung.
Die Berliner Literaturkritik, 25.06.08

„KISS OFF  - Bestseller in Echtzeit“ist eine Sammlung von Tagebucheinträgen, von Gedanken, Erlebnissen, Impressionen, Ideen und Phantasien. Die Autorin will damit nicht nur die Kommerzialisierung der Literatur auf die Schippe nehmen sondern ganz offensichtlich auch das moderne Frauenbild selbst, wie es sich durch „Sex and the City“und „Desperate Housewives“in den Köpfen festgesetzt hat. Elisabeth Herzig ist auch ein wenig sie selbst – ernüchtert durch die schnöde Realität, in der es nicht darauf ankommt, wie literarisch oder ungewöhnlich ein Buch ist, sondern wie es sich am besten verkauft.
Roter Dorn, 01.08.08

Ein Roman erzählt, wie eine Autorin einen Bestseller schreiben will und das Leben und Begehren der sich scheinbar selbst überlassenen Romanheldin die Story beeinflusst und in der Folge sämtliche Klischees von Mädchen- und Frauen-Romanen auseinander nimmt.
Die Zeit Online, 27.08.08

Die Jagd nach Liebe bzw. dem Bestseller wird angemessen temporeich, kurzweilig und mit selbstironischem Witz vorgetragen und erstaunlich trickreich erzählt, zumal Elke Heinemann den beiden Ebenen von Kassenschlager fabrizieren und Traumtyp erobern weitere doppelte Böden eingezogen hat. So tritt zur Satire auf den Literaturbetrieb und das moderne Weibchenbild die Parodie auf die Werbewelt: Der Roman dient wie eine Internetseite auch als Reklamefläche. Das Buch liest man schneller, aber man hat weit mehr davon.
Konkret Literatur Nr. 33, 2008/2009

Kunst meets Frauenroman: unkonventionell und innovativ, postmodern, irrwitzig und ironisch, konsum- und sozialkritisch, feministisch und frisch – das alles ist "Kiss Off". Elke Heinemann hat ein außergewöhnliches und bemerkenswertes Buch kreiert!
AVIVA Online-Magazin für Frauen, 14.11.2008

Wie nebenbei wird der „Bestseller“ damit endlich auch als Gattungsbezeichnung in den deutschen Buchmarkt eingeführt. In „Kiss off“ ist alles gefaked. Lesen Sie doch zur Abwechslung einmal nicht den brandneuen, ultimativen, verstörendsten, sanftesten oder berührendsten, sondern den maßlosesten „Bestseller“ der Saison.
Goon. Magazin für Gegenwartskultur, 01.12.08

Ein Wirrwarr an Doppelgängern und Komplikationen, das aber durchaus seinen Reiz hat. Die Autorin führt dem geneigten Leser brutal die Kommerzialisierung der Literatur vor. Die Geschichte ihrer Protagonistin ist in Echtzeit wiedergegeben und gespickt mit Werbeflächen für die im Roman erwähnten Artikel. Kombiniert mit einer Anleitung zum Schreiben erotischer Literatur inklusive dem entsprechenden Anreiz.
Buch Blog, 02.01.09

Das Spiel mit Klischees aus der durchkonfektionierten Frauenunterhaltung ist aber nur eine Ebene von Kiss Off. Eine zweite Ebene kreist um die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche: Das Buch als Produkt, das profitabel vermarktet werden muss, und der Mensch, der sich in Zeiten des Turbokapitalismus dem gleichen Optimierungsprozeß aussetzt.
WDR 3/Gutenbergs Welt, 11.01.09

Kiss Off ist eine Slapstick-Komödie ganz neuer Art, mit jeder Menge Selbstironie, garniert mit üppigen Seitenhieben auf die Illusionsmaschinerie der Konsumwelt und deftig abgeschmeckt mit Echt-Zitaten aus der Pornowerbung, insgesamt ein tragischkomisch-schriller Zerrspiegel für die seelische Befindlichkeit des modernen Singledaseins.
Vorarlberger Nachrichten, 16.01.09

Leseprobe

http://www.youtube.com/user/Venturafilm


 

   

ERNST LUDWIG KIRCHNER - INSIDE OUT
Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers

Hörspiel DeutschlandRadio Kultur/WDR/Radio Bremen 2007/2008, Ursendungen 6/08, Hörspiel des Monats Juni 2008

Elke Heinemann hat mit Regisseur Martin Zylka eine Collage zu Kirchners
Leben und Sterben geschaffen, ein Dank seiner Realitätsfragmente lebendiges Hörbild über das Verhältnis eines Künstlers zur ihn umgebenden Gesellschaft.
Aus der Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für die Wahl zum Hörspiel des Monats Juni 2008, 08.07.08

Der Maler Ernst Ludwig Kirchner hat faszinierende Bilder geschaffen, die unsere sinnliche Erfahrung auf den Kopf stellen. Aber Kirchner war auch sein Leben lang krank und drogensüchtig. Er flüchtete vor der Welt in ein einsames Alpendorf, mit 58 Jahren schoss er sich tot. Das schöne Hörspiel „Ernst Ludwig Kirchner – Inside Out“ von Elke Heinemann zeichnet die Künstlertragödie in einer akustischen Collage nach.
Tom Peuckert, Der Tagesspiegel, 31.12.08


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DER SPIELPLAN
Ein Liebesroman zum Hören

Hörspiel Westdeutscher Rundfunk 2008, Ursendung 7/08

Wie schlau und komplex dieser "Liebesroman zum Hören", der zugleich ein Fortpflanzungsroman ist und außerdem als eine Mediensatire
funktioniert, wirklich gebaut ist. Insgesamt ein hochkomisches Stück,
das das Wiederhören lohnt.
Jochen Meißner, Funkkorrespondenz, 30/08

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DER SPIELPLAN
Ein Liebesroman

Edition Nautilus 2006

Irgendwie beginnt jeder Liebesroman. Wie spannend, wenn er mit einer chemischen Analyse beginnt, mit einer symbolischen Symmetrie, mit zwei Wahlverwandtschaften vier paarbereiter Elemente!

Dieser Liebesroman beginnt mit einem schlichten Satz, gesprochen von Brigitte. Brigitte sagt, ich liebe dich.

Brigitte sagt diesen Satz, weil sie ihn oft in ähnlichen Situationen gesagt hat. Brigitte hat diesen Satz oft in ähnlichen Situationen gehört und gelesen, im Kino, im Fernsehen, in Liebesromanen. Brigitte ist sich ihrer kulturellen Prägungen selten so sicher wie in diesem Augenblick. Und doch ist es möglich, dass sie diesen Satz sagt, weil sie hofft, dass Romantik Verkrampftheit ab- lösen wird, sie weiß es nicht genau.

Denn es ist das erste Mal, und wie bei jedem ersten Mal hat Brigitte ein ein-
ziges Ziel: Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein. Vielmehr soll es das erste Mal einer Reihe von vielen Malen gewesen sein, die irgendwann, in einer noch nicht abzusehenden Zukunft, mit einem letzten, einem allerletzten Mal beschlossen sein wird. Bis dass der Tod uns scheidet.

Das alles meint Brigitte, wenn sie sagt, ich liebe dich.

Im Debüt der Berliner Autorin Elke Heinemann dreht sich zwar alles um die Liebe, statt weich gezeichneter Romantik verbirgt sich hinter dem Etikett aber eine böse Geschlechter- und Gesellschaftssatire.
Der Tagesspiegel

Wunder finden nicht statt bei Heinemann. Aber das Wunderbare an ihrem Roman ist, wie sie scharf-ironisch Kunstfiguren, zusammengesetzt aus dem statistischen Durchschnitt, gegeneinander antreten lässt.
Volltext. Zeitung für Literatur

Eine Geschichte, die erotische Klischees gnadenlos vorführt, sehr komisch, sehr böse.
Berliner Morgenpost

Einen tollen Roman hat Elke Heinemann da geschrieben, in dem sich Plat-
itüden zur Geschlechterfrage und ein vollkommen wahnwitziger Plot gegen-
seitig die Köpfe einschlagen.
Susan Geißler, junge Welt

"Frauen, die pfeifen, und Hühnern, die krähen, denen soll man beizeiten die Hälse umdrehen." Diese volkstümliche Bosheit hat ihre Beschreibungskraft für den Zustand der weiblichen Welt bis jetzt keineswegs eingebüßt. Das weiß auch die Hauptfigur aus 'Entfernung', dem neuen Roman von Marlene Streeruwitz. Während Selma versucht, gegen den sozialen Abstieg zu kämpfen, wollen Brigitte und Petra, Emma und Marie-Claire vor allem den tollen Bert. Deren Geschichte erzählt Elke Heinemann in dem satirischen Liebesroman "Der Spielplan".
Imke Wallefeld, WDR 3 - Gutenbergs Welt

Ihr kleiner, eigenwilliger Roman ist, obschon ästhetisch und intellektuell anspruchsvoll, boshaft und hochkomisch.
Gernot Krämer, Deutschlandfunk - Büchermarkt

Der Untertitel verheißt einen "Liebesroman", was dann ebenso genussvoll wie gnadenlos seziert wird.
Werner Jung, Neues Deutschland

... sie beherrscht den Jargon der Sozialwissenschaften, eignet sich deren System, Gesellschaft zu analysieren an, um daraus einen Roman zu schlagen, dem momentan nichts Vergleichbares an die Seite zu stellen ist.
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

Das neue Buch der deutschen Autorin Elke Heinemann erinnert an die heftigen Tiraden von Elfriede Jelinek gegen männliche Unterdrückung und weibliche Selbstkasteiung, aber mit dem Unterschied, dass Heinemanns Kritik humorvoller, selbstkritischer und nuancenreicher ankommt.
Bruno Lässer, Vorarlberger Nachrichten

Darf man das, was Elke Heinemann da in "Der Spielplan" ihren Leserinnen zumutet? Ja, denn erlaubt ist ästhetisch-poetisch alles, was in der Wirklichkeit nach künstlerischer Befragung und Verschärfung verlangt.
Stadtrevue Köln

... eine bitterböse und witzig-intelligente Satire auf das Leben im Zeitalter von Fernsehfrauentausch, virtuellen Liebesaffären, Patchwork-Familien und geklonten Wunschkindern. Das Wunderbare liegt allein in der Art und Weise, wie sie erzählt wird.
Astrid Hackel, goon. Das Magazin für Gegenwartskultur

... Satz für Satz pure Kompression zum Auf-der-Zunge-zergehen-lassen.
Heidrun Küster, ekz-Informationsdienst

Dieses Buch ist kein schnöder Liebesroman.
Teresa Schomburg, zitty

Kunstvoll in eine sehr konstruierte, spröde Form gebracht, beschreibt Elke Heinemann in ihrem satirischen Roman "Der Spielplan" die wahnsinnigen Wege, die eine vermeintliche Liebe gehen kann und beweist schlagkräftig, dass Männer und Frauen nicht nur unterschiedliche Toiletten benutzen, sondern auch ganz und gar verschiedene Menschen sind.
Kieler Nachrichten

Heinemann stellt ihre absichtsvollen Pappkameraden auf ein Sprach-Spielfeld voller Denk- und Sprechklischees aus der Medien-Gender-Sprachkritik und rutscht zur höheren Erkenntnis und noch höheren Erheiterung solange darauf herum, bis sich alle, inklusive der Klischees ausgiebig lächerlich gemacht haben.
Elmar Krekeler, DIE WELT

... die Lektüre lohnt auf jeden Fall.
Julia Maisenbacher, Jungle-World

Heinemann lässt nicht nur die derzeitige gängige waschlappige Vornamen-
literatur deutscher Jungautorinnen deutlich hinter sich, sondern macht sie gleich zum Teil der Satire.
Sebastian Domsch, Die Tageszeitung

... eine wortwahnwitzige Verulkung von Geschlechterkampf, Kinderwunsch und Fernsehshow.
Facts. Das Schweizer Nachrichtenmagazin

... einer der originellsten Romane der letzten Zeit, boshaft und komisch bis zum Abwinken.
Literatur in Essen

Wäre Elke Heinemanns "Liebesroman" nur die witzige Zeitungs-, Fernseh- und Universitätssatire, die er auch ist, hätte die 1961 geborene Autorin Sprachwitz, Denkschärfe und Bildung verschenkt. Heinemann zeigt am Beispiel des flüchtigen Mistes aber das überzeitliche Geschlechterdrama. Wenn sie sich auf Roland Barthes, Walter Benjamin usw. beruft, zeigt das ihr Rüstzeug und ihr Niveau.
Michael Schweitzer, Kommune/Literatur Extra

In ihrem Buch verlangen vier Frauen einen Mann: "Der Spielplan" - ein Liebesroman?
Andreas Spiegel, MDR/Fernsehen, Buchmesse 2006

Eine gnadenlos genaue und ironische Auseinandersetzung mit vorgegebenen erotischen Klischees und Vorstellungen.
Jury des Floriana-Literaturwettbewerbs

Die sprachspielerische Satire auf Rollen- und Beziehungsklischees, Reproduktionsmythen und Massenmedien wurde von der Stadt Esslingen und dem Freien Deutschen Autorenverband gefördert und erhielt den 1. Preis des österreichischen Floriana-Literaturwettbewerbs.


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Die Dichterin. Eine Art Portrait

in: Schreiben, Konkursbuch 44

hg. von Claudia Gehrke und Regina Nössler,
Konkursbuch Verlag 2006

Fotos von den Schreibtischen der Autoren, Beiträge über Schreiblust und Schreibfrust von Elke Heinemann, Alban Nikolai Herbst, Yoko Tawada u.v.a.

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Meret Oppenheim. Eine Portrait-Collage.
Notiert und arrangiert von Elke Heinemann

Edition Nautilus 2006

Meret Oppenheim ist mehr als die Pelztasse! In Gesprächen, die Elke Heinemann mit Freundinnen und Freunden, Verwandten und Kollegen der Künstlerin geführt hat, geht es um Kindheitserlebnisse, um frühe künstlerische Erfolge, um eine lange Schaffenskrise und um deren Überwindung sowie um das späte Comeback mit internationalen Ausstellungen. Deutlich wird, dass Meret Oppenheim sich nicht auf jene Klischees reduzieren lässt, die sie als 'Libertine' im Kreis der Surrealisten ausweisen oder als Ikone des Feminismus.
Gertrude Buchholz, KunstbuchAnzeiger

In dem Büchlein 'Meret Oppenheim. Eine Portrait-Collage' montiert Heraus-
geberin Elke Heinemann Aussagen verschiedener Weggefährt/inn/en der Künstlerin zu einem fiktiven Diskurs über Meret Oppenheim (1913-1985). Das ist amüsant und informativ und in jedem Fall eine gute Idee.
Ingrid Strobl, Virginia. FrauenBuchKritik

Einen ungewöhnlichen, zugleich heiteren wie intimen Einblick in das Leben der melancholisch-romantischen, bisweilen distanziert-strengen und androgynen Lebefrau bietet Elke Heinemanns mit einigen schönen Bildern illustrierte Portrait-Collage. Das kleine, feine Buch ist wie ein Kaffeeklatsch mit Merets Freunden, ein Hörbuch zum Lesen.
Astrid Hackel, goon. Das Magazin für Gegenwartskultur

... ein sehr facettenreiches Bild voller Details zu ihrem Leben.
Kunst & Bücher

Die Edition Nautilus zählt erfreulicherweise zu den wenigen Verlagen, für die sich Bücher über linke Politik und künstlerische Avantgarde nicht aus-
schließen, sondern vielmehr Hand in Hand gehen ... oder eben Hand in Kopf. Für "Meret Oppenheim - eine Portrait-Collage" spürte Elke Heinemann in Gesprächen mit Freunden, Verwandten und Kollegen dem Leben und Werk der Künstlerin Meret Oppenheim nach, die nur noch wenigen kunstinteressierten Menschen ein Begriff ist - und selbst diesen oft ausschließlich wegen ihrer "Pelztasse", jenem flauschigen Werk, auf das die Künstlerin ähnlich reduziert wird wie Munch auf seinen "Schrei". Heinemanns Gespräche bilden eine angenehm lesbare, manchmal sehr anekdotisch gehaltene Ergänzung zur Oppenheim-Biographie von Bice Curiger und dem Katalog zur aktuell in Bern gezeigten Retrospektive. Sie machen zudem deutlich, dass Oppenheim eine Schlüsselfigur des Surrealismus war und nicht die Randerscheinung, als die sie ihre männlichen Kollegen wohl gerne gesehen hätten.
Martin Büsser, junge Welt

 

Und so fort.
Elke Heinemann über Erzählungen von Yoko Tawada

Wiederabdruck von Elke Heinemanns Besprechung zu Yoko Tawadas Erzählungenband "Tintenfisch auf Reisen" (DIE ZEIT 1994)

in: Japanische Literatur im Spiegel deutscher Rezensionen. Bibliographische Arbeiten aus dem Deutschen Institut für Japanstudien, Band 9

hg. von Junko Ando, Irmela Hijiya-Kirschnereit und Matthias Hoop, IUDICIUM Verlag, München 2006

Mit diesem Band, der Rezensionen japanischer Titel über mehrere Jahrzehnte im Volltext dokumentiert, wird eine Bestandsaufnahme der Rezeption japanischer Literatur im deutschsprachigen Feuilleton angestrebt. Gesammelt und dokumentiert wurden Rezensionen (einschließlich Sammelrezensionen) japanischer Literatur, modern wie vormodern, aus zwölf überregionalen Tages- und Wochenzeitungen im deutschsprachigen Raum. Ziel war nicht die möglichst vollständige Erfassung sämtlicher publizierter Besprechungen, etwa in regionalen Zeitungen oder in japanbezogenen Publikationen für ein allgemeines oder ein wissenschaftliches Publikum, sondern das Erstellen einer Materialbasis zur Einschätzung der Rezeption japanischer Literatur in den Printmedien mit der größten Verbreitung und in meinungsbildender Funktion.
IUDICIUM Verlag, Katalog

September 2012

Hörfunk: Liebeskummerkunst. 6 Interventionen. (WDR/DKult 2011), W: DKult 02.09.2012, 18.30 Uhr

Juli/August/September 2012

Prosa: Alfred-Döblin-Stipendium 2012. Aufenthaltsstipendium im Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth.

Mai 2012

Hörfunk: Marlene! Tonstück! (WDR 2010), W: WDR 3 27.05.2012, 15.05 Uhr

Hörfunk: Liebeskummerkunst. 6 Interventionen. (WDR/DKult 2011), Ü: NDR Kultur 02.05.2012, 20.05 Uhr

März 2012

Hörfunk: Wenn ich eine türkische Autorin wäre ... Erkundungen über Schreiben und Schweigen der Frauen in der Türkei. (WDR 2010), Ü: NDR Kultur, 20.03.2012, 20.05 Uhr

Februar 2012

Hörfunk: Ernst Ludwig Kirchner - Inside Out. Hörbild über Leben und Sterben eines Malers. (DKult/WDR/RB 2007/8), Ü: SWR2, 05.02.2012, 14.05 Uhr

Dezember 2011

Prosa: Liebe V! Zeno. Jahrheft für Literatur und Kritik Nr. 32, Gleichheit, 01.12.2011

Oktober 2011

Prosa: Letztes Abendmahlrezept. Mein heimliches Auge XXVI. Das Jahrbuch der Erotik 2011/12, 01.10.2011

August 2011

Hörfunk: Besprechung von Ingeborg Bachmanns "Radiofamilie Floriani". SR/BücherLese, 06.08.2011, 15:04 - 16:00 Uhr

Juli 2011

Hörspiel: Liebeskummerkunst. 6 Interventionen. (WDR/DKult 2011), öffentliche Präsentation des Hörspiels. 9. Leipziger Hörspielsommer, Richard-Wagner-Hain, Leipzig, www.hoerspielsommer.de, 15.07.2011, 22.30 Uhr

Hörspiel: Liebeskummerkunst. 6 Interventionen. (WDR/DKult 2011), öffentliche Präsentation des Hörspiels. OH! Ton-Festival 2011, fabrik Potsdam, Schiffbauergasse 10, 144467 Potsdam, www.ohton-festival.de, 09.07.2011, Hörboot 2, 14.15 Uhr

Hörspiel: Ernst Ludwig Kirchner - Inside Out. Hörbild über Leben und Sterben eines Malers. (DKult/WDR/RB 2007/8), öffentliche Präsentation des Hörspiels in der Ausstellung "Meisterwerke zu Gast - Das Kunstmuseum Bochum", KUNSTHALLE VOGELMANN, Allee 28, 74072 Heilbronn, www.museen-heilbronn.de, 01.07.2011, 19 Uhr

Mai/Juni 2011

Hörfunk: Besprechung von Ingeborg Bachmanns "Radiofamilie Floriani". MDR/Figaro am Abend, 20.06.2011, 19 - 20 Uhr

März 2011

Hörfunk: Marlene! Tonstück! (WDR 2010), Ü: NDR 08.03.2011, 20.05 Uhr

Februar 2011

Hörfunk: Ernst Ludwig Kirchner - Inside Out. Hörbild über Leben und Sterben eines Malers. (DKult/WDR/RB 2007/8), Ü: HR 06.02.2011, 18.05 Uhr

Januar 2011

Hörfunk: Liebeskummerkunst. 6 Interventionen. (WDR/DKult 2010), WDR 08.01.2011, 12 Uhr, DLR 23.01.2011, 18.30 Uhr

Dezember 2010

Prosa: Der Brief an den Vater. Zeno. Jahrheft für Literatur und Kritik Nr. 31,Werte, 01.12.2010

Hörfunk: Wenn ich eine türkische Autorin wäre ... Erkundungen über Schreiben und Schweigen der Frauen in der Türkei. (WDR 2010), WDR, 09.12.2010, 23.05 Uhr

November 2010 - März 2011

Ausstellung: Sounds. Radio - Kunst - Neue Musik, darin: Ernst Ludwig Kirchner - Inside Out. Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers, ZKM - Museum für Neue Kunst, Lorenzstr. 19, 76135 Karlsruhe, www.zkm.de, 11.11.10 - 27.03.11, Di-Fr 10-18 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr