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Pressestimmen zu ausgewählten
Auszeichnungen
Das Alfred-Döblin-Stipendium 2012 erhalten Luise Boege, Ricoh Gerbl, Saskia Fischer, Elke Heinemann, Milena Oda, Boris Preckwitz, Hans-Gerd Pyka, Katharina Schlender und Ellen Wesemüller. Die neun Berliner Autoren werden auf Einladung der Kulturverwaltung des Berliner Senats und der Akademie der Künste im Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) drei Monate leben und arbeiten. Der Jury, die über 87 Anträge zu beraten hatte, gehörten Jörg Feßmann, Karin Kiwus und Herbert Wiesner an. In dem von Günter Grass dem Land Berlin gestifteten Haus stehen den Preisträgern drei möblierte Wohnungen zur Verfügung; darüber hinaus erhalten sie monatlich 1.100 Euro. BuchMarkt, 17.02.12
KIND TÖTEN (Endauswahl Limburg-Preis für Literatur 2009) Zeno. Jahrheft für Literatur und Kritik Nr. 30, 01.12.2009
Heinemann erzählt von den Autoritätsstrukturen einer Kleinfamilie, es geht um die Anfänge des Menschwerdens - alles rasant geschrieben, komplex durchdacht.
Berliner Abendblatt, 13.02.10
Hörspiel des Monats Juni 2008: Ernst Ludwig Kirchner - Inside Out.
Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers. DLR/WDR/RB 2008, Wiederholung WDR 2008, DLR 2009, Übernahme
BR 2008, DLF 2008, NDR 2008, MDR 2009, RBB 2009, HR 2009, HR 2011 Öffentliche Präsentation: Das HörTheater im Franzz Club, Berlin 2008, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin 2010, Galerie Stihl, Waiblingen 2010, ZKM - Museum für Neue Kunst, Karlsruhe 2011, Galerie Vogelmann, Heilbronn, 2011
Elke Heinemann hat mit Regisseur Martin Zylka eine Collage
zu Kirchners Leben und Sterben geschaffen, ein Dank seiner
Realitätsfragmente
lebendiges Hörbild über das Verhältnis eines
Künstlers zur ihn umgebenden Gesellschaft.
Aus der Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden
Künste, 08.07.08
Der Maler Ernst Ludwig Kirchner hat faszinierende Bilder geschaffen,
die unsere sinnliche Erfahrung auf den Kopf stellen. Aber Kirchner
war auch sein Leben lang krank und drogensüchtig. Er flüchtete
vor der Welt in ein einsames Alpendorf, mit 58 Jahren schoss
er sich tot. Das schöne Hörspiel „Ernst Ludwig
Kirchner – Inside Out“ von Elke Heinemann zeichnet
die Künstlertragödie in einer akustischen Collage
nach.
Tom Peuckert, Der Tagesspiegel, 31.12.08
19 Jahre lang lebte Ernst Ludwig Kirchner in der schönen Davoser Berglandschaft, am Ende isoliert und verzweifelt bettelnd um das nächste Morphium-Rezept bei seinem Arzt. Besonders diesem tragischen Kapitel in Kirchners Leben widmet sich das Deutschlandradio-Hörspiel "Ernst Ludwig Kirchner − Inside Out", das im Rahmen von "Meisterwerke zu Gast" in der Kunsthalle Vogelmann rund 100 Interessierte anzog. Allein Briefwechsel, Tagebücher und Originaltöne von Zeitzeugen machen das Hörspiel aus, das auf jeden Kommentar verzichtet und so ein authentisches und spannendes Bild dieses Mannes und seiner Zeit zeichnet.
Uwe Deecke, Heilbronner Stimme, 04.07.11
Finalistin der ARD in der Kategorie "Hörfunk-Feature" für
den Prix Italia 2006: Warten auf ein Echo. Hommage an Meret
Oppenheim. WDR 2005, Wiederholung 2006, Übernahme ORF,
SWR, DLR 2006, NDR 2007
Nach einer zweitägigen Sitzung, die vom 9. bis 10. Mai
beim Südwestrundfunk in Baden-Baden stattgefunden hat,
hat die ARD-Vorjury über die deutschen Hörfunk-Einreichungen
für den Prix Italia 2006 entschieden. Aus insgesamt 42
Einreichungen wurden vier Produktionen nominiert, je eine in
den Kategorien "Feature" und "Musik" und
zwei in der Kategorie "Hörspiel". In der Kategorie "Feature" entschied
die Jury für "Warten auf ein Echo. Hommage an Meret
Oppenheim" von Elke Heinemann (WDR, Erstsendung: 10.11.2005).
Der 1948 von der italienischen Rundfunkanstalt RAI ins Leben
gerufene Prix Italia gilt als älteste und wichtigste internationale
Auszeichnung für Radio-, Fernseh- und Internet-Produktionen.
Südwestrundfunk (ots), 11.05.06
Im Vorfeld der Meret-Oppenheim-Retrospektive in Bern kommt die Übernahme
eines Radio-Features durch das Südwestradio gelegen, das Ende
vergangenen Jahres im Westdeutschen Rundfunk produziert worden
ist. "Warten auf ein Echo - Hommage an Meret Oppenheim" hat
es die Autorin Elke Heinemann betitelt. Dabei ist es gar nicht
einmal die Redundanz des Echos, die ihrem Feature Struktur gibt,
als vielmehr die Figur eines Mäanders, der durch Interview-Äusserungen
von Zeitzeugen sowie durch historische Aufnahmen genährt wird.
Doch die Radiosendung, die von der ARD zum diesjährigen Prix
Italia eingereicht worden ist, versteht sich ohnehin nicht als
Dokumentation. Im Sinne eines Traktats versucht sie zugleich, Oppenheims
Verständnis einer geschlechtlich nicht fixierten Kunst zu
vermitteln. Diese Herausforderung eingespielter "Regeln der
Kunst", wie sie bei Pierre Bourdieu heissen, bringt zwar neue
Rezeptionsschemata hervor - immer wieder ist etwa vom Androgynen
die Rede, das Oppenheims Arbeit charakterisiere. Aber die Einsichten
in die kulturellen Funktions-Hierarchien haben ihre Geltung kaum
verloren: Jede wirklich neue Idee sei ja eine Aggression, und Aggression,
erklärt Oppenheim, sei "eine Eigenschaft, die im absoluten
Widerspruch steht zum Bild des Weiblichen, das die Männer
auf Frauen projizieren."
Neue Zürcher Zeitung, 17.05.06
Esslinger Bahnwärter-Stipendium für Literatur 2002: Der Spielplan. Ein Liebesroman, Edition Nautilus, Hamburg
2006
Die Welt, wie sie Elke Heinemann sieht, gehorcht dem Diktat
von Fernsehen und Werbung. Dort schwärmen Frauen von schlanken
Körpern, die Männer von medialen Revolutionen.
Nico Bleutge, Stuttgarter Zeitung, 15.11.02
"Der Spielplan" ist kein Bildungsroman, die Protagonisten
sind Person gewordene Phänomene, ihnen bleibt weitestgehend
die Annäherung an Selbsterkenntnis untersagt. Der Roman
selbst jedoch erhebt aufklärerisch die Stimme.
Elke Eberle, Esslinger Zeitung, 15.11.02
1. Preis Floriana - Biennale für Literatur 2000: Der Spielplan. Ein Liebesroman, Edition
Nautilus, Hamburg 2006
Die Schriftstellerin Elke Heinemann erhält den ersten
Preis der Floriana 2000, der mit etwa 14000 Mark dotiert ist.
Die Autorin habe, so heißt es in der Begründung
der Jury, "eine gnadenlos genaue und ironische Auseinandersetzung
mit vorgegebenen erotischen Klischees und Vorstellungen" vorgetragen.
Weitere Preise gingen an Franz Josef Czernin und Birgit Kempker.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.00
Die Berlinerin Elke Heinemann gewann am Samstag den Literaturbewerb "Floriana
2000" im Alten Kino in St. Florian, der mit einem Preisgeld
von 100.000 Schilling dotiert ist. Literaturwettbewerbe sind
ein wichtiger Beitrag zur Förderung von Autoren. Noch
dazu hat sich die "Floriana" neben den Rauriser Literaturtagen
und dem Klagenfurter Bachmann-Preis etabliert und bietet ein
gleich hohes Niveau.
Perger, 15.11.00
Der erste Preis - 100.000 Schilling, die vom Land OÖ gestiftet
wurden - geht an die Deutsche Elke Heinemann. Ihr Text stelle
das diesjährige Thema "Erotik" in die unmittelbare
Gegenwart, heißt es in der Jurybegründung.
Neues Volksblatt, 13.11.00
Elke Heinemann wurde am Wochenende der 1. Preis – 100.000
Schilling des Landes OÖ – beim Literatur-Wettbewerb "Floriana" zugesprochen.
Mit dem 1. Preis habe die vierköpfige Jury "schon
Signale setzen wollen: Heinemann setzt sich am intensivsten
mit zeitgenössischen Entwicklungen, der Einwirkung der
Medien auseinander."
Oberösterreichische Nachrichten, 13.11.00
Förderpreis zum Literaturpreis Ruhrgebiet 1999: Der neue
Oberflächencode. Gedanken zu Bildern und Wörtern,
Frankfurter Rundschau, 20.11.99
"Vorsichtigen Kulturoptimismus" erkannte Dagmar
Goch in ihrer Laudatio in den Texten von Elke Heinemann.
Angelika Wölke, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 22.11.99
Die aus Essen stammende, jetzt in Berlin lebende Schriftstellerin überzeugte
mit einem essayistischen Text: Hier sei eine durchaus kulturoptimistische
Antithese zu der Behauptung formuliert, Sprache würde
durch Bildmedien ausgelöscht.
Wolfgang Platzeck, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11.11.99
Pressestimmen zu ausgewählten Publikationen
Liebeskummerkunst
6 Interventionen, WDR/DLR 2011, Ursendungen 08. + 23.01.11
Es geht um die Liebe, genauer: um die Beendigung von Liebe und den Umgang mit ihren Überbleibseln. Außerdem geht es um die Autorin Elke Heinemann und auch wieder nicht. Das 72-minütige Stück „Liebeskummerkunst. 6 Interventionen“ – ein Kooperationsprojekt der Feature-Abteilung des WDR (Dramaturgie: Leslie Rosin) und der Hörspielabteilung von Deutschlandradio Kultur (Dramaturgie: Ulrike Brinkmann) – verschmilzt Feature und Hörspiel. „Das Spiel mit Identität und Nichtidentität ist bekanntlich in postmoderner Kunst und Literatur in“, sagt die Autorin. Ihr Regisseur Martin Zylka, der sich selbst spielt, sekundiert: „Wenn man sich entscheiden würde, die dokumentarische Ebene zu benutzen, wäre das sowieso eine fiktive.“ Da hat er recht, denn erstens gibt es in medialen (= vermittelnden) Kontexten nichts Authentisches, und zweitens erfindet jedes Individuum seine Biografie immer neu.
Jochen Meißner, Funkkorrespondenz, 04.02.11
Marlene!
Tonstück mit Marlene Streeruwitz, WDR 2010, Ursendung 14.02.10, Ü: ORF 21.+24.06.10, DLR 10.11.10, NDR 08.03.11
Werkstattatmosphäre im Radio: Aufnahmen im Tonstudio, Biographisches erzählt, Auszüge aus Romanen und Theaterstücken gelesen und Thesen vorgetragen. Regisseur Martin Zylka und Tonmeister Peter Hamacher lassen sich gemeinsam mit der Autorin Elke Heinemann auf eine Frau ein, die es ihrem Publikum nicht leicht macht. Formal anspruchsvoll und doch unterhaltsam schaffen sie es, Marlene Streeruwitz´ Anspruch, den Zustand Frau in Worte zu fassen, hörbar zu machen.
Susanne Wankell, Hören und Sehen für Fortgeschrittene, www.allerbestens.org
KISS OFF. Bestseller in Echtzeit, Edition Nautilus, Hamburg
2008, brosch., 112 S., Abb.
Elke Heinemanns provokanter Roman "Kiss OFF" macht Stimmung gegen Kommerzialisierung.
Die Berliner Literaturkritik, 25.06.08
„KISS OFF - Bestseller in Echtzeit“ ist eine Sammlung von Tagebucheinträgen, von Gedanken, Erlebnissen, Impressionen, Ideen und Phantasien. Die Autorin will damit nicht nur die Kommerzialisierung der Literatur auf die Schippe nehmen sondern ganz offensichtlich auch das moderne Frauenbild selbst, wie es sich durch „Sex and the City“ und „Desperate Housewives“ in den Köpfen festgesetzt hat. Elisabeth Herzig ist auch ein wenig sie selbst – ernüchtert durch die schnöde Realität, in der es nicht darauf ankommt, wie literarisch oder ungewöhnlich ein Buch ist, sondern wie es sich am besten verkauft.
Roter Dorn, 01.08.08
Ein Roman erzählt, wie eine Autorin einen Bestseller
schreiben will und das Leben und Begehren der sich scheinbar
selbst überlassenen Romanheldin die Story beeinflusst
und in der Folge sämtliche Klischees von Mädchen-
und Frauen-Romanen auseinander nimmt.
Die Zeit Online, 27.08.08
Die Jagd nach Liebe bzw. dem Bestseller wird angemessen temporeich,
kurzweilig und mit selbstironischem Witz vorgetragen und erstaunlich
trickreich erzählt, zumal Elke Heinemann den beiden Ebenen
von Kassenschlager fabrizieren und Traumtyp erobern weitere
doppelte Böden eingezogen hat. So tritt zur Satire auf
den Literaturbetrieb und das moderne Weibchenbild die Parodie
auf die Werbewelt: Der Roman dient wie eine Internetseite auch
als Reklamefläche. Das Buch liest man schneller, aber
man hat weit mehr davon.
Konkret Literatur Nr. 33, 2008/2009
Kunst meets Frauenroman: unkonventionell und innovativ,
postmodern, irrwitzig und ironisch, konsum- und sozialkritisch,
feministisch und frisch – das alles ist "Kiss
Off". Elke Heinemann hat ein außergewöhnliches
und bemerkenswertes Buch kreiert!
AVIVA Online-Magazin für Frauen, 18.11.2008
Wie nebenbei wird der „Bestseller“ damit endlich
auch als Gattungsbezeichnung in den deutschen Buchmarkt
eingeführt. In „Kiss off“ ist alles gefaked.
Lesen Sie doch zur Abwechslung einmal nicht den brandneuen,
ultimativen, verstörendsten, sanftesten oder berührendsten,
sondern den maßlosesten „Bestseller“ der
Saison.
Goon. Magazin für Gegenwartskultur, 01.12.08
Ein Wirrwarr an Doppelgängern und Komplikationen,
das aber durchaus seinen Reiz hat. Die Autorin führt
dem geneigten Leser brutal die Kommerzialisierung der Literatur
vor. Die Geschichte ihrer Protagonistin ist in Echtzeit
wiedergegeben und gespickt mit Werbeflächen für
die im Roman erwähnten Artikel. Kombiniert mit einer
Anleitung zum Schreiben erotischer Literatur inklusive
dem entsprechenden Anreiz.
Buch Blog, 02.01.09
Das Spiel mit Klischees aus der durchkonfektionierten
Frauenunterhaltung ist aber nur eine Ebene von Kiss Off.
Eine zweite Ebene kreist um die Kommerzialisierung aller
Lebensbereiche: Das Buch als Produkt, das profitabel vermarktet
werden muss, und der Mensch, der sich in Zeiten des Turbokapitalismus
dem gleichen Optimierungsprozeß aussetzt.
WDR 3/Gutenbergs Welt, 11.01.09
Kiss Off ist eine Slapstick-Komödie ganz neuer Art,
mit jeder Menge Selbstironie, garniert mit üppigen
Seitenhieben auf die Illusionsmaschinerie der Konsumwelt
und deftig abgeschmeckt mit Echt-Zitaten aus der Pornowerbung,
insgesamt ein tragischkomisch-schriller Zerrspiegel für
die seelische Befindlichkeit des modernen Singledaseins.
Vorarlberger Nachrichten, 16.01.09
Meret Oppenheim. Eine Portrait-Collage. Notiert und
arrangiert von Elke Heinemann, Edition Nautilus, Hamburg 2006, brosch.,
160 S., Abb.
Meret Oppenheim ist mehr als die Pelztasse! In Gesprächen,
die Elke Heinemann mit Freundinnen und Freunden, Verwandten
und Kollegen der Künstlerin geführt hat, geht es
um Kindheitserlebnisse, um frühe künstlerische Erfolge,
um eine lange Schaffenskrise und um deren Überwindung
sowie um das späte Comeback mit internationalen Ausstellungen.
Deutlich wird, dass Meret Oppenheim sich nicht auf jene Klischees
reduzieren lässt, die sie als 'Libertine' im Kreis der
Surrealisten ausweisen oder als Ikone des Feminismus.
Gertrude Buchholz, KunstbuchAnzeiger, 17.06.07
In dem Büchlein "Meret Oppenheim. Eine Portrait-Collage" montiert
Herausgeberin Elke Heinemann Aussagen verschiedener Weggefährt/inn/en
der Künstlerin zu einem fiktiven Diskurs über Meret
Oppenheim (1913-1985). Das ist amüsant und informativ
und in jedem Fall eine gute Idee.
Ingrid Strobl, Virginia. FrauenBuchKritik, Nr. 40/Oktober 2006
Einen ungewöhnlichen, zugleich heiteren wie intimen Einblick
in das Leben der melancholisch-romantischen, bisweilen distanziert-strengen
und androgynen Lebefrau bietet Elke Heinemanns mit einigen
schönen Bildern illustrierte Portrait-Collage. Das kleine,
feine Buch ist wie ein Kaffeeklatsch mit Merets Freunden, ein
Hörbuch zum Lesen.
Astrid Hackel, goon. Das Magazin für Gegenwartskultur,
25.08.06
Neun Menschen erzählen Einzelheiten, ihr Bruder erinnert
sich an Meret, ihr Neffe und Freunde, ihre Biografin und ihr
Künstlerfreund Daniel Spoerri. Im Laufe dieses Gesprächs
entsteht so ein sehr facettenreiches Bild voller Details zu
ihrem Leben, ihrem Charakter, ihrer Persönlichkeit.
Kunst & Bücher, 24.08.06
Die Edition Nautilus zählt erfreulicherweise zu den wenigen
Verlagen, für die sich Bücher über linke Politik
und künstlerische Avantgarde nicht ausschließen,
sondern vielmehr Hand in Hand gehen ... oder eben Hand in Kopf.
Für "Meret Oppenheim - eine Portrait-Collage" spürte
Elke Heinemann in Gesprächen mit Freunden, Verwandten
und Kollegen dem Leben und Werk der Künstlerin Meret Oppenheim
nach, die nur noch wenigen kunstinteressierten Menschen ein
Begriff ist - und selbst diesen oft ausschließlich wegen
ihrer "Pelztasse", jenem flauschigen Werk, auf das
die Künstlerin ähnlich reduziert wird wie Munch auf
seinen "Schrei". Heinemanns Gespräche bilden
eine angenehm lesbare, manchmal sehr anekdotisch gehaltene
Ergänzung zur Oppenheim-Biographie von Bice Curiger und
dem Katalog zur aktuell in Bern gezeigten Retrospektive. Sie
machen zudem deutlich, dass Oppenheim eine Schlüsselfigur
des Surrealismus war und nicht die Randerscheinung, als die
sie ihre männlichen Kollegen wohl gerne gesehen hätten.
Martin Büsser, junge Welt, 10.07.06
Der Spielplan. Ein Liebesroman, Edition Nautilus, Hamburg
2006, geb., 128 S., Abb.
Im Debüt der Berliner Autorin Elke Heinemann dreht sich
zwar alles um die Liebe, statt weich gezeichneter Romantik
verbirgt sich hinter dem Etikett aber eine böse Geschlechter-
und Gesellschaftssatire.
Der Tagesspiegel, 05.04.07
Frauen, die in einem Roman nach Frauenzeitschriften benannt
sind, verfügen über keine Identität, weil sie
Zeichen sein müssen. Sie stehen für vorformulierte
Frauenhaltungen. Es steht ihnen nicht zu, "ich" zu
sagen, weil sie die Masse der zugerichteten Frauen schlechthin
vertreten müssen. Wunder finden nicht statt bei Heinemann.
Aber das Wunderbare an ihrem Roman ist, wie sie scharf ironisch
Kunstfiguren, zusammengesetzt aus dem statistischen Durchschnitt,
gegeneinander antreten lässt. Dabei kommen weder Sozialwissenschaften
noch Trivialmythen gut weg. Beide sind Instanzen, die über
Frauen verfügen, weil sie großsprecherisch das letzte
Wort über sie haben wollen. Nie geht es um den Menschen,
aber immer um eine Idee vom Menschen, unter die sie sich zu
beugen haben.
Anton Thuswaldner, Volltext. Zeitung für Literatur,
6/Dezember-Januar 2006
Emma, Marie-Claire, Petra und Brigitte - vier Frauen sind
auf der wahnwitzigen Suche nach dem ultimativen Glücksbringer
und Kindeserzeuger. Bert heißt das Objekt vierfacher
Begierde. Eine Geschichte, die erotische Kllischees gnadenlos
vorführt, sehr komisch, sehr böse.
Berliner Morgenpost, 11.10.06
Einen tollen Roman hat Elke Heinemann da geschrieben, in dem
sich Platitüden zur Geschlechterfrage und ein vollkommen
wahnwitziger Plot gegenseitig die Köpfe einschlagen. Außerdem
hat man selten lustigere Sexszenen gelesen. Wenn die halbe
westliche Welt aufgrund Außen- und Innendruck und fernsehtechnischer
Totalverblödung an der Liebe und sich selbst scheitert,
dann kann auch eine Elke Heinemann noch mal was ordentlich
Zynisches dazu anmerken. Beim Haß ist Elfriede Jelinek
natürlich ganz weit vorn, aber Heinemann ist definitiv
lässiger, durchgeknallter, lustiger.
Susan Geißler, junge Welt, 04.10.06
"Frauen, die pfeifen" heißt der neue Roman
der englischen Schriftstellerin Antonia S. Byatt. Sein deutsches
Motto steht auch als Leitsatz über dieser Ausgabe von "Gutenbergs
Welt": "Frauen, die pfeifen, und Hühnern, die
krähen, denen soll man beizeiten die Hälse umdrehen".
Diese volkstümliche Bosheit hat ihre Beschreibungskraft
für den Zustand der weiblichen Welt bis jetzt keineswegs
eingebüßt. Das weiß auch die Hauptfigur aus "Entfernung",
dem neuen Roman von Marlene Streeruwitz. Selma (49) hat gerade
ihren Mann an eine andere Frau und ihre gut dotierte Arbeit
als Chefdramaturgin bei den Wiener Festwochen verloren. Während
Selma versucht, gegen den sozialen Abstieg zu kämpfen,
wollen Brigitte und Petra, Emma und Marie-Claire vor allem
den tollen Bert. Deren Geschichte erzählt Elke Heinemann
in dem satirischen Liebesroman "Der Spielplan".
Imke Wallefeld, Westdeutscher Rundfunk 3 - Gutenbergs Welt,
24.09.06 (Darin Gespräche mit Marlene Streeruwitz über "Entfernung" und
mit Elke Heinemann über "Der Spielplan. Ein Liebesroman".)
Ihr kleiner, eigenwilliger Roman ist, obschon ästhetisch
und intellektuell anspruchsvoll, boshaft und hochkomisch. Elke
Heinemann verzichtet auf jedes Angebot zu schwelgerisch-einfühlender
Lektüre und führt stattdessen mit beißender
Ironie die Klischees vor, welche die Handlungen ihrer Figuren
steuern: Es sind hauptsächlich zwei Mittel, mit denen
sie das erreicht. Zum einen schiebt sie ihre Figuren wie auf
dem Schachbrett hin und her. Auf- und Abtritte werden grundsätzlich
von der Autorin, und zwar ohne handlungsimmanente Vorwände,
arrangiert und kommentiert. Zum anderen verwendet sie ein hochartifizielle
Sprache voller Versatzstücke, deren scheinbar umständliche
Wiederholung den Klischees ihre Geläufigkeit, ihre Eingängigkeit
nimmt und zugleich dem Roman seinen Rhythmus gibt. Der Roman
mündet so in eine fingierte Endlosschleife, in welcher
seine beiden großen Themen, die Reproduktion der Sprache
im Klischee und die Reproduktion der Körper, enggeführt
werden.
Gernot Krämer, Deutschlandfunk - Büchermarkt, 13.09.06 (Darin Gespräch
mit Elke Heinemann über "Der Spielplan. Ein Liebesroman.")
Der Untertitel verheißt einen "Liebesroman", was
dann ebenso genussvoll wie gnadenlos seziert wird. Elke Heinemanns
Roman inszeniert ein Planspiel, in dem ein Mann, Bert, sowie vier
Frauen (Brigitte und Petra, in den 20ern, Emma und Marie-Claire,
Akademikerinnen und gestandene Frauen in ihren 40ern) an der Liebes-Beziehungs-Sexfront
agieren, sich aus- und aneinander abreagieren. Dabei lässt
die Autorin von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass es sich
um eine Konstruktion handelt. Es geht um Typen, deren Verhaltensweisen
und Denkformen auf der "Probebühne" (Dieter Wellershoff)
der Literatur ausgestellt werden. Elke Heinemann möchte Mythen
zerlegen - insbesondere jene Mythen, dessen wohl langlebigste Erscheinung
die romantisch-bürgerliche Verklärung der Liebe ist,
genauer noch: die heilige Allianz aus Liebe, Lust, Leidenschaft
und Sexualität (möglichst lebenslang mit immer demselben
Partner).
Werner Jung, Neues Deutschland, 31.08.06
Ein Roman ist eine Literaturform der Anmaßung. Er unternimmt
alle Anstrengungen, dem Leser einzureden, wie es um die Menschen
bestellt ist. Ein Roman hat immer Recht, weil er die Welt, von
der er erzählt, erst schafft. Er schickt Figuren auf den Weg,
von denen jeder Leser sich vorstellen kann, dass sie ihm jederzeit
begegnen könnten. Ein Romanheld verkörpert die ungelebten
Leben der Leser. Bei der Berlinerin Elke Heinemann ist alles anders.
Sie konfrontiert uns nicht mit Figuren, die den Anspruch erheben,
wie Menschen aus Fleisch und Blut zu agieren. Ihre Figuren sind
Kunstgestalten, stürzen nicht in Situationen, wie sie das
Leben schreibt, sondern die tägliche Fernsehserie. Heinemann
interessiert nicht besonders, in welcher Welt wir uns befinden,
sondern welche Welt wir uns erfinden. Sie kennt die trivialen Sagen
des schlechten Geschmacks, wie sie durch Fernsehen und Zeitschriften
verfestigt werden. Und sie beherrscht den Jargon der Sozialwissenschaften,
eignet sich deren System, Gesellschaft zu analysieren an, um daraus
einen Roman zu schlagen, dem momentan nichts Vergleichbares an
die Seite zu stellen ist.
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, 12.08.06
Das neue Buch der deutschen Autorin Elke Heinemann erinnert an
die heftigen Tiraden von Elfriede Jelinek gegen männliche
Unterdrückung und weibliche Selbstkasteiung, aber mit dem
Unterschied, dass Heinemanns Kritik humorvoller, selbstkritischer
und nuancenreicher ankommt.
Bruno Lässer, Vorarlberger Nachrichten, 05./06.08.06
Darf man das, was Elke Heinemann da in "Der Spielplan" ihren
Leserinnen zumutet? Ja, denn erlaubt ist ästhetisch-poetisch
alles, was in der Wirklichkeit nach künstlerischer Befragung
und Verschärfung verlangt. Hat man sich einmal darauf eingestellt,
einen Meta-Text vor sich zu haben, der an die frühen Romane
von Gisela Elsner und besonders an Elfriede Jelineks Texte der
70er ("Die Liebhaberinnen") erinnert, mag man Vergnügen
an manch bitterböser Formulierung oder den messerscharfen,
sprachspielerischen Reflexionen finden. Auch die Schelte des (privaten)
Fernsehens und seiner ideologischen Strategien ist treffend.
Werner Jung, Stadtrevue Köln, 7/2006
Wer bei Liebesromanen die Augen verdreht und Frauenzeitschriften
nur heimlich beim Zahnarzt durchblättert, für den ist
Elke Heinemanns Debüt "Der Spielplan" genau das
Richtige. Er ist Liebes- und Antiliebesroman in einem, eine bitterböse
und witzig-intelligente Satire auf das Leben im Zeitalter von Fernsehfrauentausch,
virtuellen Liebesaffären, Patchwork-Familien und geklonten
Wunschkindern. So banal Liebesgeschichten sind, so banal und unspektakulär
ist auch die hier erzählte Geschichte. Das Wunderbare liegt
allein in der Art und Weise, wie sie erzählt wird. Überaus
einfallsreich ist Elke Heinemann im Erfinden neuer Begriffe für
immer gleiche Sachen, wie die seit Jahrtausenden ähnlich praktizierten
Sexualpraktiken. Nicht zuletzt darin erinnert der Stil der 1961
in Essen geborenen Autorin an Reneé Pollesch; Beim Lesen
des Romans fällt man automatisch in Sound und Rhythmus seiner
im Theater seriell vorgeführten Turbokapitalismuskritik. Hier
wie dort geht es um Liebe zu Zeiten des Medienkapitalismus. Ebenfalls
auf der sprachlichen Ebene, aber auch eng mit der äußeren
Form verbundenen Aufdecken des Piefigen und Spießigen im
so zukunftweisenden Hier und Jetzt erinnert Elke Heinemann an die
unnachahmliche Sprachwut Elfriede Jelineks.
Astrid Hackel, goon. Das Magazin für Gegenwartskultur,
24.06.06
In jelinekscher Verzwirbelung führt die deklamatorische Prosa
der mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichneten Autorin
Fühl- und Verhaltensklischees der Liebe und ihrer Protagonisten
vor, Satz für Satz pure Kompression zum Auf-der-Zunge-zergehen-lassen.
Höchst vergnüglich für ein eingeweihtes Publikum,
irritierend für den wohl größeren Rest.
Heidrun Küster, ekz-Informationsdienst, 5/2006
Dieses Buch ist kein schnöder Liebesroman.
Teresa Schomburg, zitty, 5/2006
Kunstvoll in eine sehr konstruierte, spröde Form gebracht,
beschreibt Elke Heinemann in ihrem satirischen Roman "Der
Spielplan" die wahnsinnigen Wege, die eine vermeintliche Liebe
gehen kann und beweist schlagkräftig, dass Männer und
Frauen nicht nur unterschiedliche Toiletten benutzen, sondern auch
ganz und gar verschiedene Menschen sind. Dem Untertitel des Buches, "Ein
Liebesroman", sollte man keinesfalls Vertrauen schenken, denn
weder dem Erzählton, noch der genial konfus zwischen Fernsehshows
und Frauenzeitschriften oszillierenden Handlung haftet auch nur
ansatzweise Romantisches an.
Kieler Nachrichten, 31.05.06
Die Damen heißen nach Frauenzeitschriften. Und was Elke
Heinemann mit ihnen inszeniert, ist ein Diskursroman. Heinemann
stellt ihre absichtsvollen Pappkameraden auf ein Sprach-Spielfeld
voller Denk- und Sprechklischees aus der Medien-Gender-Sprachkritik
und rutscht zur höheren Erkenntnis und noch höheren Erheiterung
solange darauf herum, bis sich alle, inklusive der Klischees ausgiebig
lächerlich gemacht haben.
Elmar Krekeler, DIE WELT, 22.04.06
Heinemanns Schreibstil ist gewand und anstrengend zugleich. Aber
die Lektüre lohnt auf jeden Fall.
Julia Maisenbacher, Jungle-World, 05.04.06
Die Autorin zappt sich unermüdlich mit beißendem Spott
und enormer Schnittfrequenz durch alle Niederungen der sprachlichen
Vermittlung von Geschlechterdifferenzen, von Talk- und Quizshows über
Frauenmagazine und Selbsthilfekurse bis zu Sissy-Filmen und natürlich
Liebesromanen. Heinemann lässt nicht nur die derzeit gängige
waschlappige Vornamenliteratur deutscher Jungautorinnen deutlich
hinter sich, sondern macht sie gleich mit zum Teil der Satire.
Sebastian Domsch, Die Tageszeitung, 25./26.03.06
In ihrem Buch verlangen vier Frauen einen Mann: "Der Spielplan" -
ein Liebesroman?
Andreas Spiegel, MDR/Fernsehen, Leipziger Buchmesse 2006, 17.03.06
Elke Heinemanns "Spielplan" wurde schon vor Erscheinen
mehrfach ausgezeichnet. Zu Recht. Mit sicherer Hand bewegt die
Autorin ihre Figuren wie im Kasperltheater durch diese Versuchsanordnung
eines Liebesromans, der eigentlich ein Fortpflanzungsroman ist,
denn die Liebe fehlt mal wieder - eine wortwahnwitzige Verulkung
von Geschlechterkampf, Kinderwunsch und Fernsehshow.
Facts. Das Schweizer Nachrichtenmagazin, 02.03.06
Der Roman gleicht einer Versuchsanordnung: Vier Frauen, ein Mann.
Der Mann ist Redakteur einer Theaterzeitschrift, die so heißt
wie der Roman heißt: Der Spielplan. Die Frauen sind 2 x 20
bzw. 2 x 40 Jahre alt und heißen: Brigitte, Petra, Marie-Claire
und Emma. Ersonnen hat diese Versuchsanordnung die aus Essen stammende,
heute in Berlin lebende Schriftstellerin Elke Heinemann, und herausgekommen
ist einer der originellsten Romane der letzten Zeit, boshaft und
komisch bis zum Abwinken.
Gernot Krämer, Literatur in Essen, März/April
2006
Wäre Elke Heinemanns "Liebesroman" nur die witzige
Zeitungs-, Fernseh- und Universitätssatire, die er auch ist,
hätte die 1961 geborene Autorin Sprachwitz, Denkschärfe
und Bildung verschenkt. Heinemann zeigt am Beispiel des flüchtigen
Mistes aber das überzeitliche Geschlechterdrama. Wenn sie
sich auf Roland Barthes, Walter Benjamin usw. beruft, zeigt das
ihr Rüstzeug und ihr Niveau.
Michael Schweitzer, Kommune/Literatur Extra, 3/2006
Der Spielplan. Ein Liebesroman zum Hören. WDR
2008
.Wie schlau und
komplex dieser "Liebesroman zum Hören", der zugleich ein
Fortpflanzungsroman ist und außerdem als eine Mediensatire
funktioniert, wirklich gebaut ist. Insgesamt ein hochkomisches Stück,
das das Wiederhören lohnt. Jochen Meißner, Funkkorrespondenz, 30/08.
Babylonische Spiele. William Beckford und das Erwachen
der modernen Imagination, Wilhelm Fink Verlag, München
2000, kart., 240 S., Abb.
1994 schrieb Elke Heinemann für die ZEIT ein Porträt
des englischen Meisterexentrikers und Wahnkünstlers William
Beckford (1760-1844), Autor der schwer präpostmodernen
Novelle Vathek und Erbauer der legendären, ältesten
neugotischen Bauruine Fonthill Abbey. Jetzt hat die Autorin
ihrer Leidenschaft für den genial bizarren Mann und sein ästhetisches
Programm Auslauf in einem Buch gegeben: eine glänzende
Monografie über eine der ungewöhnlichsten Gestalten
der europäischen Kulturgeschichte.
Benedikt Erenz, DIE ZEIT, 05.10.00
In ihrem Buch "Babylonische Spiele" dokumentiert
Elke Heinemann anschaulich und eindrucksvoll, mit zahlreichen
Hinweisen auf die Wirkungsgeschichte, das ungewöhnliche
Werk des exzentrischen Autors, Musikers und Hobbyarchitekten
William Beckford, der das "Erwachen der modernen Imagination" nicht
nur gestaltet, sondern auch gelebt hat.
Klaus Thiele-Dohrmann, Radio Bremen - Der Buchtip,
25.08.00
"Je Mehr desto Besser". John Cowper Powys – Dichter
der Maßlosigkeit. DLR/BR/SWR 2000, Übernahme HR,
NDR, WDR, SFB 2000 - 2002
A more substantial contribution to popularising Powys in Germany
is an hour-long radio feature by Elke Heinemann. Heinemann
writes in the admirable tradition of the literary feature in
German radio, which introduces an author through a collage
of excerpts from his works, statements by the critics, and
a critical commentary from the radio author. Using this method
for an author as prolific and hard to pin down as John Cowper
Powys is not easy, but Heinemann has provided an entertaining,
and thoroughly researched, introduction to all aspects of his
life and work. Some time ago the Powys Society Newsletter ran
a series inviting members to describe how they came to be interested
in the works of the Powys family. In my case, a BBC World Service
radio programme was to blame. From then on I was hooked, and
I am sure that Elke Heinemann’s work can have comparable
effects on some German readers.
Greg Bond, The Powys Society Newsletter, No. 40/July 2000

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