Elke Heinemann wird ihr Berliner Domizil am Prenzlauer Berg verlassen, um ein Vierteljahr in Esslingen zu weilen. Und um – in erster Linie – an ihrem ersten Roman weiter zu arbeiten. Bei dem Roman handelt es sich – so viel ist sie bereit preiszugeben – um einen Liebesroman. Jedoch nicht um einen von der Sorte Hochzeit, Herzschmerz und Happy End. In ihrem ersten Roman dreht sich alles um Rollen, Klischees, die vielfältigen Ideen vom Glück, Frauentraditionen… – „und moderne Reproduktionsmaßnahmen.“ Julia Buschmann, Stuttgarter Zeitung, 17.09.02

Der neue „Esslinger Bahnwärter“ – so die nach wie vor offizielle Bezeichnung – ist eine Frau, nämlich die Schriftstellerin Elke Heinemann. „Der Spielplan“ ist kein Bildungsroman, die Protagonisten sind Person gewordene Phänomene, ihnen bleibt weitestgehend die Annäherung an Selbsterkenntnis untersagt. Der Roman selbst jedoch erhebt aufklärerisch die Stimme. Elke Eberle, Esslinger Zeitung, 15.11.02

Die Welt, wie sie Elke Heinemann sieht, gehorcht dem Diktat von Fernsehen und Werbung. Dort schwärmen Frauen von schlanken Körpern, die Männer von medialen Revolutionen.
Nico Bleutge, Stuttgarter Zeitung, 15.11.02