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Für Kenner ist das Büchlein von Elke Heinemann, die Oppenheim aus Sicht ihr nahe stehender Menschen porträtiert: Zu Wort kommen unter anderen Galerist Thomas Levy, Kunstwissenschaftlerin Bice Curiger und Künstlerfreund Daniel Spoerri. Art. Das Kunstmagazin, 12/2013

In dem Büchlein „Meret Oppenheim. Eine Portrait-Collage“ montiert Herausgeberin Elke Heinemann Aussagen verschiedener Weggefährt/inn/en der Künstlerin zu einem fiktiven Diskurs über Meret Oppenheim (1913-1985). Das ist amüsant und informativ und in jedem Fall eine gute Idee. Ingrid Strobl, Virginia. FrauenBuchKritik, Nr. 40/Oktober 2006

Einen ungewöhnlichen, zugleich heiteren wie intimen Einblick in das Leben der melancholisch-romantischen, bisweilen distanziert-strengen und androgynen Lebefrau bietet Elke Heinemanns mit einigen schönen Bildern illustrierte Portrait-Collage. Das kleine, feine Buch ist wie ein Kaffeeklatsch mit Merets Freunden, ein Hörbuch zum Lesen. Astrid Hackel, goon. Das Magazin für Gegenwartskultur, 25.08.06

Neun Menschen erzählen Einzelheiten, ihr Bruder erinnert sich an Meret, ihr Neffe und Freunde, ihre Biografin und ihr Künstlerfreund Daniel Spoerri. Im Laufe dieses Gesprächs entsteht so ein sehr facettenreiches Bild voller Details zu ihrem Leben, ihrem Charakter, ihrer Persönlichkeit. Kunst & Bücher, 24.08.06

Die Edition Nautilus zählt erfreulicherweise zu den wenigen Verlagen, für die sich Bücher über linke Politik und künstlerische Avantgarde nicht ausschließen, sondern vielmehr Hand in Hand gehen … oder eben Hand in Kopf. Für „Meret Oppenheim – eine Portrait-Collage“ spürte Elke Heinemann in Gesprächen mit Freunden, Verwandten und Kollegen dem Leben und Werk der Künstlerin Meret Oppenheim nach, die nur noch wenigen kunstinteressierten Menschen ein Begriff ist – und selbst diesen oft ausschließlich wegen ihrer „Pelztasse“, jenem flauschigen Werk, auf das die Künstlerin ähnlich reduziert wird wie Munch auf seinen „Schrei“. Heinemanns Gespräche bilden eine angenehm lesbare, manchmal sehr anekdotisch gehaltene Ergänzung zur Oppenheim-Biographie von Bice Curiger und dem Katalog zur aktuell in Bern gezeigten Retrospektive. Sie machen zudem deutlich, dass Oppenheim eine Schlüsselfigur des Surrealismus war und nicht die Randerscheinung, als die sie ihre männlichen Kollegen wohl gerne gesehen hätten. Martin Büsser, junge Welt, 10.07.06

Eine ungewöhnliche Herangehensweise hat Elke Heinemann für dieses Buch gewählt. Die Erzählungen der Personen, mit denen Meret Oppenheim oft sowohl private als auch professionelle Beziehungen verband, berichten von sehr persönlichen Erlebnissen und Wahrnehmungen. Veronika Siegl, AVIVA Online-Magazin für Frauen, September 2013