In Vorbereitung

Briefe an einen Verstorbenen. Memorial für den Schriftsteller W.G. Sebald

ORF wiederholt im Dezember in der Sendereihe Tonspuren das von WDR, SR und DLF 2020 unter Regie von Claudia Johanna Leist koproduzierte Radiofeature über den Schriftsteller W.G. Sebald, der vor nunmehr einem Vierteljahrhundert bei einem Autounfall in England ums Leben gekommen ist.

Stimmen zum Radiofeature:

Gratulation – die beste Sendung über Sebald, die ich kenne. Wirklich hervorragend collagiert!
– Uwe Schütte, Literaturwissenschaftler und Sebald-Biograf

Wie wunderbar. Besonders gerührt hat es mich, Sebalds Stimme wieder zu hören.
– Christina Knecht, Presseleitung Carl Hanser Verlag

Seit gestern ist in der Audiothek des Deutschlandfunks das beste Feature zu hören, das sich die Leser des großen W.G. Sebald nur wünschen können, eine maßstabsetzende Komposition der Annäherungen mit O-Tönen von Zeitzeugen, Freunden, Kritikern, auch von “Max” selbst, der 2001 mit 57 Jahren starb. Heinemann trifft ihn trotzdem, jetzt.
– www.volker-hagedorn.de

Unaufgeregt versucht Elke Heinemann eine Antwort auf die Frage zu finden, weshalb dem Autor im deutschsprachigen Raum eine Anerkennung solange verwehrt blieb. Dass es allein an Reich-Ranickis Verriss lag, verkürzt die Sache, so wie Sebalds Erfolg im englischsprachigen Raum nicht ausschließlich Susan Sontag geschuldet war. Durch die Vielzahl der Zitate aus Sebalds Büchern wird in dem abendfüllenden Feature jener Zauber vermittelt, für den der Autor mit seiner Genauigkeit und Sprachfreude steht.
– www.flaschenpost-leipzig.net

Elke Heinemann